Kurze Vorstellung von Saint-Émilion

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Mehr als 13 Jahrhunderte Geschichte

Saint-Émilion ist ein wahres Freilichtmuseum, das der Legende nach von einem bescheidenen Einsiedler gegründet wurde ... Saint-Émilion ist eine Stadt voller Geschichte, die auf einem Felsvorsprung thront. Die Originalität von Saint-Émilion und seinen Weibergen kommt vor allem von dem Kalkstein, der einen außergewöhnlichen Boden für die Weinberge bietet.

 

Das Zuständigkeitgebiet von Saint-Émilion besteht aus 8 Gemeinden. Deren architektonischen Rahmen bezeugt die ständige Entwicklung der Landschaft und Menschen: ein grosses religiöses Erbe (Kirchen, Kapellen, Kreuze), Hunderte von Wein Schlösser, Keller, Taubenhäuser, Windmühlen oder auch Wäschereien.

 

So wurde das Zuständigkeitgebiet von Saint-Émilion im Jahr 1999 mit den Titel "Kulturlandschaft" als Weltkulturerbe eingestuft und wurde somit der erste eingestufte Weinberg in der Welt.

 

Émilion: Mönch Gründer einer weltberühmten Stadt

Im achten Jahrhundert, beschloss ein Bretoner namens Émilion - gebürtig aus Vannes und berühmt für seine Wunder - seine Heimat zu verlassen um, sich dem Gebet zu widmen. Während seiner Reise an der Atlantikküste, wurde er zum Mönch und liess sich in Ascumbas nieder … Ascumbas war der früherer Name der Stadt Saint-Émilion.

 

Zusammen mit einigen Benediktiner Jünger, gründete er die erste religiöse Gemeinschaft und evangelisierte die Bevölkerung. So wurde eine große Klosterstadt gegründet, deren Gläubiger den Namen Émilion der Stadt gaben.

 

Vom Kult des Mönch Émilion angezogen, haben sich mehrere Religieusegemeinschaften im Dorf niedergelassen, wie die noch heutzutage zahlreichen Klöstern und Kirchen beweisen. So koexistierten Benediktiner, Augustiner, Franziskaner, Dominikaner und Ursulinen Schwestern zwischen dem achten und achtzehnten Jahrhundert im Herz der Stadt.

 

Die Jurade: Ausübung und Auswirkung der Macht

In Saint-Émilion, wurde die politische Macht vor allem durch die Gründung des Jurade im Jahre 1199 von Jean Sans Terre markiert.

 

Die Jurade bestand aus Notabeln und lokalen Magistrate, die mit wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Befugnisse erteilt wurden. Sie übten diese Autorität über das Zuständigkeitgebiet von Saint-Émilion bis zur Revolution aus. Im Gegenzug für diese Rechte, konnte die englische Krone das "Privileg der Weine von Saint-Émilion" genießen. Dieser ehemalige Stadtrat wurde im Jahr 1948 von einigen Weibauern wiederhergestellt. Seitdem ist die Jurade eine Art Brüderschaft, deren Hauptaufgaben die Weine der Appellation Saint-Émilion weltweit zu bewerben und ihre Qualität zu garantieren sind.

 

Zweimal im Jahr, ziehen die Mitglieder der Jurade ihre alten traditionellen roten Kleider an : für das Frühlingsfest im Juni und für das Weinlesefest, das traditionell am dritten Sonntag im September stattfindet. Anlässlich dieser Feierlichkeiten, werden neue Juratsmitglieden eingeweiht.

 

Die Gastronomie: eine lokale Tradition

Die Gastronomie wird von unseren lokalen Traditionen inspiriert. Der Wein nimmt daher einen großen Platz in unserer Küche ein. Der Grosse Saint-Émilion Bereich zählt derzeit drei Michelin-Sterne-Restaurants : L'Hostellerie de Plaisance* und Les Belles Perdrix* in Saint-Émilion und  L’Auberge Saint-Jean* in Saint-Jean de Blaignac!

 

Bei der Erwähnung des Namens von Saint Emilion, werden einige an Wein denken, andere aber an Macarons! Dies ist nämlich eine andere Gourmet-Spezialität unserer Stadt, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Ein köstliches Rezept, das aus dem Jahr 1620 stammt, als die Ursulinen ihr Kloster in Saint-Émilion gründeten.

 

Sekt in Saint-Émilion? Im Herzen der Stadt wird seit 1892 in den alten, dunkeln und unterirdischen Steinbrüchen des ehemaligen Franziskanerkloster “Crémant de Bordeaux” hergestellt. Dieser weißer oder rosé Sekt wird auf der traditionellen Art hergestellt.

 

Der Wein von Saint-Émilion

Die Qualität und Vielfalt der Weine von Saint-Émilion hängt an der großen Vielfalt der Böden sowie an der geschickten Mischung aus Rebsorten zusammen. Diese Mischungen erstellen eine Reihe von Geruchs- und Geschmacksnuancendie besonders geschätzt werden.

 Es gibt 12 verschiedene Herkunftsbezeichnung auf dem Gebiet des Grossen Saint-Émilion Bereich, die jeweils ihre Besonderheiten haben:

  • Die Herkunftsbezeichnungen Saint-Émilion und Saint-Émilion Grand Cru

Diese berühmten Herkunftsbezeichnungen, befieden sich auf dem selben Gebiet von 7800 Hektar, von denen 5400 Hektar mit Reben bepflanzt sind. 800 Weibauern teilen sich dieses “Weingebiet”, das über die 8 Gemeinden des Zuständigkeitgebiet von Saint-Émilion und ein kleiner Teil von Libourne reicht. 

Um die Herkunftsbezeichnungen AOC Saint-Émilion und / oder Saint-Émilion Grand Cru zu bekommen, müssen sich die Weinbauer zum einen in einem eng definierten Gebiet befinden und zum anderen müssen Sie unbedingt das Leistungsverzeichnis betrachten.

Darüber hinaus gibt es eine Klassifizierung der Weine von Saint-Émilion, mit 3 Qualitätsstufen und die alle 10 Jahre neu aufgefasst wird. Nur die Saint-Émilion Grands Crus Weine können diese Klassifizierung behaupten:

  • Grand Cru Classé
  • 1. Grand Cru Classé B
  • 1. Grand Cru Classé A (höchste Bewertung)

Der Wein-Rat von Saint-Émilion, mit der Jurade, versichert die Qualität dieser Weine und Fördert dieser Weine in Frankreich und im Ausland.

  • Die 4 “Satellit” Herkunftsbezeichnungen von Lussac, Puisseguin, Montagne und Saint-Georges
  • Die Côtes de Bordeaux Herkunftsbezeichnungen mit den Blaye Côtes de Bordeaux, Cadillac Côtes de Bordeaux, Castillon Côtes de Bordeaux und Francs Côtes de Bordeaux.
  • Die Lalande de Pomerol Herkunftsbezeichnung
  • Die Crémant de Bordeaux Herkunftsbezeichnung
  • Die Bordeaux et Bordeaux Supérieur

 

Praktische Informationen

  • 44°53'36.830"N 0°9'22.673"W // 44.893564 -0.156298

Offnungsmonate

  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D

Offnungstage

  • M am pm
  • T am pm
  • W am pm
  • T am pm
  • F am pm
  • S am pm
  • S am pm